StartUmlandAnschlag vermutet: Brand im Umspannwerk
Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt

Anschlag vermutet: Brand im Umspannwerk

Stuttgart: Wegen des Brandes am heutigen Montag (8. Juni 2026) in einem Reutlinger Umspannwerk ermittelt das Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Staatsschutz- und Antiterrorismuszentrum Baden-Württemberg (SAT BW), unter Sachleitung des Staatsschutzzentrums bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart. Es bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der Brand durch eine vorsätzliche Straftat gelegt wurde.

Von dem durch den Brand verursachten großflächigen Stromausfall waren das Stadtgebiet Reutlingen und umgebende Ortschaften betroffen. Nach Angaben der Netzbetreiber konnte im Laufe des Tages eine Vielzahl der betroffenen Haushalte, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen wieder mit Strom versorgt werden. Derzeit ist noch nicht abschließend abzuschätzen, ab wann die Stromversorgung wieder vollständig hergestellt sein wird.

Das Ermittlungsverfahren wird – derzeit gegen unbekannt – wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung (§ 306 StGB) und der Störung öffentlicher Betriebe (§ 316b StGB) geführt. Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen oder Motiven liegen aktuell noch nicht vor. Die Ermittlungen der Spurensicherung einschließlich des Einsatzes eines Brandmittelspürhundes sowie unter Einbeziehung von Sachverständigen sind noch nicht abgeschlossen.

Zusatzinformation: Im seit Anfang des Jahres 2025 bestehenden Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft sind sechs Oberstaatsanwältinnen und Oberstaatsanwälte sowie ein Leitender Oberstaatsanwalt tätig. Dieses arbeitet eng mit dem Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrum (SAT BW) beim Landeskriminalamt zusammen, das wiederum die polizeilichen Ermittlungen im betreffenden Verfahren führt.

Grillverbot in Stuttgart wird aufgehoben

Nach Wochen der Sperrung dürfen die öffentlichen Feuerstellen der Landeshauptstadt wieder genutzt werden. Was künftig erlaubt ist, wo weiterhin striktes Feuerverbot gilt und warum Rauchen im Wald bis Ende Oktober tabu bleibt.

Handtaschenraub in Plieningen gescheitert

Ein Unbekannter griff am Freitagnachmittag im Stuttgarter Stadtbezirk Plieningen eine 83-Jährige von hinten an und riss an ihrer Handtasche. Die Seniorin stürzte, hielt die Tasche aber fest. Der Täter flüchtete ohne Beute, die Kriminalpolizei sucht Zeugen.

Raub in Degerloch: Zeuge holt Tasche zurück

In der Weidachstraße in Stuttgart-Degerloch entriss ein Unbekannter am Freitagnachmittag einer 85-Jährigen die Handtasche. Ein 36-jähriger Zeuge holte den Täter ein und nahm ihm die Tasche wieder ab. Der Mann flüchtete unerkannt, die Kriminalpolizei sucht Zeugen.

Freibad Möhringen bleibt länger geöffnet

Das Freibad Möhringen bleibt in diesem Jahr zwei Wochen länger geöffnet als geplant. Bis zum 27. September kann dort noch unter freiem Himmel geschwommen werden – alle anderen Stuttgarter Freibäder schließen bereits Mitte September.